Symbolbild HSG START Accelerator

HSG START Accelerator: Katalysator für Europas Deep‑Tech‑Champions

Der HSG START Accelerator begleitet seit dem Herbst 2025 die nächste Generation europäischer Tech-Champions auf ihrem Wachstumskurs. Der Start war erfolgreich und hat den Startups zusätzlichen Schub verliehen.

Acht Deep-Tech-Startups aus den Bereichen ClimaTech, Drohnen, Künstliche Intelligenz, MedTech und Robotik haben im Herbst 2025 das St.Galler Startup-Förderprogramm HSG START Accelerator durchlaufen. Mit Erfolg: Die meisten Startup-Teams befanden sich nach Abschluss entweder in fortgeschrittenen Gesprächen mit Investorinnen und Investoren oder hatten bereits erfolgreich Finanzierungsrunden abgeschlossen. Das ist ein starkes Zeichen für die Qualität der Startups, aber auch des Förderprogramms.

Auch regional zeigt das Programm Wirkung: Mit Ionic Wind wurde ein Startup aus dem Kanton St.Gallen ausgewählt. Das Empa-Spin-off entwickelt eine leisere, kleinere und energieeffizientere Kühlung für Elektronikgeräte. Ihre Lösung überzeugt. Nach Abschluss des HSG START Accelerator-Programms hat das St.Galler Deep-Tech-Startup eine überzeichnete Pre-Seed Finanzierungsrunde über CHF 1.7 Mio. abgeschlossen, um die Industrialisierung seiner Festkörper-Luftstromtechnologie zu beschleunigen.

Die starken Ergebnisse des ersten Durchgangs bestätigen die Vision des Kantons St.Gallen: Als attraktiver Wirtschafts‑ und Innovationsstandort will er Gründerinnen und Gründern beste Voraussetzungen bieten, um aus Ideen marktfähige Unternehmen zu machen.

Der erste offizielle Batch des HSG START Accelerators in Zahlen

  • 130 Bewerbungen aus über 30 Ländern.

  • 8 ausgewählte Deep-Tech-Startups.

  • 23 Gründerinnen und Gründer aus ganz Europa.

  • Über 60 Expertinnen, Experten, Mentorinnen und Mentoren.

  • Über 130 Verbindungen in die Wirtschaft.

  • Über 150 Gäste, Investorinnen und Investoren und Wirtschaftspartner am Demo Day.

Erfahre von den 8 Deep-Tech-Startups wie sie St.Gallen als Startup-Kanton und das Accelerator-Programm erlebt haben.

4 Fragen an Nicolas Blanchard, CEO HSG START Accelerator

CEO Nicolas Blanchard erklärt, was Startups vom Förderprogramm erwarten dürfen, was es einzigartig macht und welche Ziele er in den nächsten 5 Jahren erreichen will.

Nicolas Blanchard, wie ist das Programm aufgebaut – und was erwartet die teilnehmenden Startups konkret?

Die Startups, welche am Programm teilnehmen, können eine deutliche Beschleunigung ihres Wachstums erwarten. Wir versprechen fundiertes Fach- und Praxiswissen, ein europaweit einzigartiges Netzwerk von Expertinnen und Experten und Zugang zu Investorinnen und Investoren. Es ist uns wichtig, eng mit den Gründerinnen und Gründern zusammenzuarbeiten, damit wir sie persönlich begleiten und gemeinsam ihre Geschäftsstrategie schärfen können. Wer das Programm absolviert, soll bereit sein, Investorinnen und Investoren zu überzeugen und Finanzierungsrunden abzuschliessen.

Wo schafft der HSG START Accelerator aus deiner Sicht den grössten Mehrwert für die teilnehmenden Startups?

Die meisten Teams sind technisch bereits herausragend! Unsere Aufgabe ist es, ihr unternehmerisches Denken noch weiter zu stärken und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Finanzierungsrunde aufzuzeigen und zu ebnen. Das ist bei der ersten Durchführung bereits gut gelungen: Der Grossteil der teilnehmenden Startups was zum Ende des Programms entweder in fortgeschrittenen Gesprächen mit Investorinnen und Investoren oder hatte bereits erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Was unterscheidet den HSG START Accelerator von anderen Förderinitiativen für Tech-Startups – insbesondere im nationalen Vergleich?

Es sind vier Punkte, die unser Programm ganz besonders auszeichnen.

  • Erstens: Wir sind örtlich und organisatorisch sehr nahe an der HSG und damit an der Quelle zu wirtschaftlicher Kompetenz. Diese bringen wir mit der technischen Innovationskraft der Startups zusammen.
  • Zweitens: Wir bieten direkten Zugang zu einem Netzwerk von Business-Expertinnen und -Experten sowie Investorinnen und Investoren, die das Potenzial von komplexer Technologie verstehen.
  • Drittens: Unsere Lage im Herzen Europas ermöglicht eine nahtlose Anbindung an die wichtigen Märkte im DACH-Raum und bedeutende Innovations-Ökosysteme von Lausanne bis München.
  • Viertens: Unser Ökosystem bietet alles, was Gründerinnen und Gründer brauchen: Top-Forschungsinfrastruktur, globaltätige und innovationsfreudige Traditionsunternehmen, eine exzellente Bildungslandschaft und eine dynamische Gründungsszene. Diese Kombination aus akademischer Stärke, persönlichem Netzwerk und direktem Ökosystem-Zugang macht uns im nationalen Vergleich einzigartig.

Wo steht der HSG START Accelerator in fünf Jahren und welche Rolle soll er in der Schweizer Startup-Landschaft spielen?

Wenn wir den HSG START Accelerator in fünf Jahren als einen der führenden Tech-Accelerator in Europa etabliert haben, bin ich zufrieden. Unser Ziel ist es, die Brücke zwischen technologischer Innovationskraft und unternehmerischer Kompetenz zu schlagen. Beides ist gleich wichtig, um erfolgreich zu sein. Und nicht zuletzt sollen Gründerinnen und Gründer über die Grenzen hinaus wissen, was St.Gallen als Startup-Kanton zu bieten hat. Die Gründungsszene und das Ökosystem hier sind international absolut wettbewerbsfähig. St.Gallen ist eine Startup-Boutique mit internationaler Ausstrahlung.

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