Meteomatics

Meteomatics: Revolutionäre Wetterprognosen aus St.Gallen

Aus St.Gallen zum Höhenflug angesetzt: Seit der Gründung 2012 hat sich Meteomatics rasant entwickelt. Das Unternehmen mit über 170 Mitarbeitenden gehört heute zu den weltweit führenden Anbietern von hochpräzisen Wetterdaten und Wetterdrohnen-Technologie.

«Drohne fliegt zum Diamant» titelte im Juni 2015 das St.Galler Tagblatt. Das Startup Meteomatics hatte mit seiner Meteodrohne eine Weltneuheit zur Wettervorhersage entwickelt und damit den begehrten St.Galler Jungunternehmerpreis «Startfeld Diamant» gewonnen. Die Jury schätzte das Marktpotenzial für die Prognosen und Produkte als «enorm» ein – und behielt Recht. Das sollte nicht das letzte Mal sein, dass Meteomatics Schlagzeilen schrieb.

Startrampe Startfeld

Die Erfolgsgeschichte startete bereits im Jahr 2012. Martin Fengler, Gründer und CEO von Meteomatics, wurde während seiner Flugausbildung von Turbulenzen überrascht – entgegen der Wettervorhersage. Das Flugzeug landete er unversehrt mit einem klaren Ziel vor Augen: Er wollte die Genauigkeit der Prognosen durch hyperlokale Wetterdaten stark verbessern. Was er auch tat. Bald darauf gründete er Meteomatics in St.Gallen, wo er von der Stiftung Startfeld mit dem höchstmöglichen Startkapital unterstützt wurde.

Weltweit die Besten

Das Startup entwickelte sich rasant und eindrücklich. Zahlreiche bedeutende internationale Partnerschaften und Finanzierungsrunden später – unter anderem von Lockheed Martin Ventures oder unter der Führung von Armira Growth – nimmt Meteomatics für sich in Anspruch, der weltweit führende Anbieter von Wetterinformationen zu sein. Martin Fengler und sein Team verfolgen die Mission, die genauesten Wetterdaten zu liefern – jederzeit und für jeden Ort auf der Welt. Die hochauflösenden Wettermodelle EURO1k und US1k liefern Vorhersagen, die detailliert genug sind, um selbst die kleinsten meteorologischen Phänomene über ganze Kontinente zu erfassen.

Lerne Martin Fengler und sein Meteomatics-Team im Video kennen.

170+

Mitarbeitende aus 30+ Ländern

Ein kleines Kernteam, das an Meteodrohnen arbeitete, entwickelte sich zu einem internationalen Unternehmen mit über 170 Mitarbeitenden, darunter unter anderem Datenwissenschaftlerinnen, Meteorologen, Technologinnen, Hydrologen, Physikerinnen, Drohnen- und Elektroingenieure. Zur Kundschaft zählen über 600 internationale Firmen aus unterschiedlichen Branchen, unter anderem grosse Namen wie Tesla, CVS Health, Swiss Re, McCain, NASA, Honda, Airbus, Stellantis und Axpo Power.

Im Jahr 2025 wurde die Leistung von Martin Fengler mit der Auszeichnung «EY Entrepreneur Of The Year 2025» in der Kategorie Visionäre Unternehmer anerkannt. Die Jury beschrieb Martin Fengler als beispielhaft dafür, wie eine klare persönliche Vision zu einem Unternehmen von internationaler Bedeutung führen kann. Sie betonte die Synergie zwischen wissenschaftlicher Leidenschaft und unternehmerischem Geist, die sowohl Martin Fengler als auch Meteomatics definiert.

In St.Gallen verwurzelt

Die Drohnen von Meteomatics werden noch heute in Handarbeit am Hauptsitz im Herzen der Stadt St.Gallen zusammengebaut. Hier sind Forschung und Entwicklung, die Wettermodelierung und die Software-Entwicklung angesiedelt. Die Räumlichkeiten hat das Team um Fengler im Jahr 2022 bezogen, nachdem die Büros bei Startfeld allmählich aus allen Nähten platzten. Niederlassungen befinden sich derzeit in Berlin, Barcelona, Oslo, New York City sowie in Grossbritannien. Verwurzelt ist das Unternehmen in seiner Heimat St.Gallen, wo es bei Startfeld gewachsen und gross geworden ist.

«St.Gallen zeichnet sich dadurch aus, dass alles sehr nahe beieinander ist. Die Atmosphäre ist familiär, man kennt sich und tauscht sich aus. Man kann darum super zusammenarbeiten»

Martin Fengler, Gründer und CEO von Meteomatics

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